Antworten der Schule auf Fragen von Eltern / FAQ

Fragen zur Klassengröße und zur Zusammensetzung

1. Wie groß werden die zukünftigen Klassen sein?

In den Klassen werden zwischen 19 und 23 Kindern sein. Durch die Situation der Neugründung haben wir aktuell auch zwei kleinere Klassen mit 15 bzw. 17 Kindern.

2. Wie viele Vorschul- & Grundschulklassen soll es jetzt und zukünftig geben?

Die Schule ist dreizügig geplant. Bei entsprechender Anmeldung können pro Jahrgang maximal drei Klassen eingerichtet werden. Realistisch sind im kommenden Schuljahr eher zwei Klassen. Im Vorschulbereich rechnen wir zunächst mit einer Vorschulklasse, in den kommenden Jahren wünschen wir uns zwei Vorschulklassen.

3. Wie sieht der Personalschlüssel in der Vorschulklasse/im Unterricht/im Ganztag aus?

Der Personalschlüssel ist in HH einheitlich geregelt: Pro Klasse bzw. Gruppe eine Lehrkraft bzw. ein/e Erzieher*in.  Zur Grundversorgung von je einer Gruppenleitung (Lehrkraft oder Erzieher*in) kommen zusätzliche Stunden hinzu, die zur  Förderung und Forderung eingesetzt werden oder am Nachmittag für Angebote genutzt werden.

4. Wie ist die Verteilung von Jungen und Mädchen aktuell?

Vorschule: 13 Mädchen, 4 Jungen.

Erste Klasse: 7 Mädchen, 14 Jungen.

Zweite Klasse: 4 Mädchen, 11 Jungen.

Fragen zur Betreuung (Nachmittag und Ferien)

1. Welche Möglichkeiten der Nachmittagsbetreuung gibt es?

Von 13 bis 16 Uhr ist die Kernzeit, Früh- und Spätbetreuung sind jeweils ab 7 Uhr und bis 18 Uhr, wobei derzeit die meisten Kinder bis 17 Uhr abgeholt werden.

2. Welche Inhalte oder Kurse werden angeboten?

Grundsätzlich orientieren sich Kurse und Angebote am Nachmittag an den Schwerpunkten der Schule. Wir bemühen uns um Ausgewogenheit: Bewegung, Musik, Theater/ Darstellendes Spiel, Basteln und Werken, Lesen, Spiele sind typische Inhalte von Kursen. Externe Anbieter mit besonderen Qualifikationen bereichern ab dem Schuljahr 2021 das Angebot (geplant mit dem Sportverein Grün Weiß Eimsbüttel und der Musikschule).

3. Wie sieht der Tagesablauf aus?

Bitte schauen Sie auf die Seite Tagesablauf.

4. Welche Abholzeiten gibt es?

Es gibt drei Abholzeiten jeweils zur vollen Stunde um 14, 15 und 16 Uhr. Von 16 bis 18 Uhr gibt es eine individuelle Regelung.

5. Wie flexibel sind diese?

Sonderregelungen sollten die absolute Ausnahme bleiben, aber es gibt sie.

6. Wie sieht eine typische Nachmittagsbetreuung aus?

Mittagessen, freies Spiel, Angebote oder Kurse im Wechsel mit Gruppenzeiten. Die Lernzeit (Zeit für Hausaufgaben) findet bei uns ab Klasse 1 jeweils Montag bis Donnerstag im direkten Anschluss an den Unterricht von 13 bis 13.20 Uhr statt und wird durch eine Lehrkraft betreut. Die Erzieher*innen kommen um 13 Uhr hinzu, dadurch sind die Lernzeiten grundsätzlich doppelt besetzt.

7. Welchen Stellenwert hat Musik? Findet Nachmittags auch ein Musik-Kurs statt?

Ergänzend zum Musikunterricht am Vormittag finden auch nachmittags Musikangebote statt. Aktuell findet ein Angebot mit dem Titel „Musik und Rhythmen“ statt. Es wird ein eigener Musikfachraum eingerichtet. Auf der Gemeinschaftsfläche im EG bereichert ein Flügel den Unterricht bzw. unsere Aufführungen. 

Fragen zur Anmeldung

1. Muss ich was Spezielles beachten, wenn ich mein Kind anmelden möchte, wir jedoch im Einzugsgebiet einer anderen Schule wohnen?

Nein, in Hamburg haben Sie freie Schulwahl und können Ihr Kind an jeder Hamburger Grundschule anmelden. Wir nehmen auch Anmeldungen für andere Schulen an. Das Anmeldeverfahren ist digitalisiert.

2. Wie werden die freien Plätze grundsätzlich vergeben?

Nach drei Kriterien: 1. Härtefälle (selten), 2. Geschwisterkinder, 3. Entfernung zwischen Wohnort und Wunschschule. Das Prinzip „kurze Beine – kurze Wege“ ist ein bewährtes Kriterium und sichert einen Schulplatz an einer wohnortnahen Schule. Erhält eine Schule mehr Anmeldungen als Plätze, wird nach freien Schulplätzen gesucht. Falls Sie Ihren Erstwunsch nicht erhalten können, versucht die Behörde, den Zweitwunsch oder Drittwunsch zu erfüllen. In den vergangenen Jahren wurden stets die meisten Wünsche erfüllt.

3. Gehört man nicht zum Einzugsgebiet, hat man trotzdem eine Chance zu Ihnen zu kommen?

Ja, da wir eine junge Schule sind, haben wir reichlich freie Plätze. Kommen Sie gerne zu uns!

4. Wir gehören zum Einzugsgebiet einer Grundschule mit gebundenem Ganztag, den wir aber nicht möchten.

Sie dürfen Ihr Kind an einer Grundschule ihrer Wahl anmelden und können auf dem Anmeldebogen den gebundenen Ganztag ausschließen.

Fragen zum Bau und zum Umzug

1. Ist der Umzug ins neue Gebäude bis zum Sommer 2021 abgeschlossen, oder startet die erste Klasse noch in einer Übergangslösung?

Der Umzug wird abgeschlossen sein. Wir planen den Umzug Ende April / Anfang Mai.

2. Wie sicher ist es, dass die erste Klasse wirklich in das neue Gebäude einziehen kann?

Nach Aussage des Bauträgers wird die Fertigstellung im ersten Halbjahr 2021 gelingen, Ende März/ Anfang April ist die Fertigstellung anvisiert.

3. Wie sieht es in Ihrer Schule aus? Vielleicht können Sie Ihre Räumlichkeiten mit Fotos oder per Video kurz vorstellen.

Aktuell sind Fotos vom Bau behördlicherseits nicht frei gegeben. Grundrisse der Stockwerke sehen Sie auf unserer Homepage. Auf Fotos müssen Sie leider noch warten, möglicherweise gelingt es uns im Januar noch vor Ende der Anmeldezeit.

Fragen zur Vorschule

1. Wie wird der Einstieg in die Vorschule für die Kinder gestaltet?

Die Kinder erhalten eine Eingewöhnungszeit, in der die Spielzeiten behutsam durch kleine Lerneinheiten unterbrochen werden. Der Vormittagsunterricht geht von 8 bis 13 Uhr, wird unterbrochen von den üblichen Pausen, die anfangs und je nach Wetterlage verlängert werden. Häufig wird ein Teil der fünften Stunde im Freien verbracht.

2. Wer leitet die Vorschulklasse?

Frau Ilka Sauter leitet die Vorschulklasse. Frau Sauter ist eine erfahrene, kompetente und liebevoll konsequente Pädagogin. (Meinung der Schulleitung, Sie dürfen gerne auch Eltern aus dem Elternrat befragen).

3. Ist für die Vorschule ein Kita-Gutschein notwendig? Nein.

4. Wie ist die Betreuung während der Schulferien für die Vorschule geregelt?

Alle in den Ferien angemeldeten Kinder erhalten ein besonderes Ferienprogramm. In den Ferien werden die Kinder grundsätzlich in Familiengruppen betreut, also in altersgemischten Gruppen. Lesen Sie dazu bitte auch die Beiträge auf der Seite „Ganztag“.

5. Muss diese zusätzlich gezahlt werden?

Ferien- und Randzeitenbetreuung werden extra berechnet. Die Beträge sind je nach Einkommen moderat und gestaffelt. Unsere Büroleitung Frau Kerstin Hetzer gibt Ihnen gerne Auskunft zur Berechnung.

Und wie geht es nach der Anmeldung weiter?

1. Sollte der neue Jahrgang größer als eine Klassenstärke werden, wie ist das geplant?

Dann kann eine weitere erste Klasse eingerichtet werden. Eine Klasse wird grundsätzlich ab 21 Anmeldungen eingerichtet. Es gibt Ausnahmen, über die die Behörde entscheidet.

2. Mit wie vielen Klassen wird für das neue Schuljahr gerechnet?

Wir rechnen mit zwei ersten Klassen und einer Vorschulklasse.

3. Wann wissen Sie, wie viele Klassen eingerichtet werden?

Die Bekanntgabe der Behörde erfolgt Hamburg weit zum gleichen Termin Ende März 2021.

Fragen zum Unterricht

1. Gibt es klassen- bzw. auch stufenübergreifende Angebote oder Projekte?

Die klassenübergreifenden Lernphasen werden bei uns „Perlen-Zeiten“ genannt. Der Klassenverband wird aufgehoben und alle Kinder eines Jahrganges arbeiten allein oder in kleinen Gruppen an personalisierten (individualisierten) Lernplänen. Die Unterstützung der Lehrkraft wirkt dort, wo Hilfe oder Orientierung nötig ist oder gewünscht wird. Wir werden drei Themenwochen (Theater, Bewegung, Robotik) pro Schuljahr durchführen. Weitere Projekte planen wir sowohl klassen- als auch jahrgangsübergreifend.

2. Lernen die Kinder trotz des Medienschwerpunkts auch noch Schreibschrift?

Ja, klar! Erst lernen die Kinder eine nicht gebundene Druckschrift, später eine gebundene Schreibschrift. Der Medienschwerpunkt umfasst unter anderem auch das Arbeiten und Lernen am Computer oder Tablet. Die Kinder lernen meist von Anfang an auch intuitiv und später angeleitet das Schreiben auf einer Tastatur. 

3. Welche Schwerpunkte hat Ihre Schule?

In aller Kürze: Digitalisiertes Lernen, Theater, Literatur, Lernkonzept „Perlen“. „Perlen“ steht für: Personalisiertes und kooperatives Lernen“. Dazu auch: siehe Seite „Schwerpunkte“

4. Worauf legen Sie in Ihren Konzepten besonders viel Wert?

Wir legen darauf Wert, dass sich die Kinder an unserer Schule wohl fühlen. Unserer Überzeugung nach lernen Kinder am besten, wenn sie gerne, motiviert und in einer für sie angenehmen Umgebung lernen.

5. Findet nach Ihrem Konzept „offenes“ Lernen statt?

Offener Unterricht stellt keine Methode an sich dar, vielmehr einen Ansatz, der sich diverser Methoden bedient, die sich gut für integrative und am Individuum orientierte Pädagogik eignen. Die Orientierung an sich gegenüber dem Frontalunterricht öffnenden Methoden ist Kernstück des „Perlen“-Lernkonzeptes der WBS. Das Lernen wird organisiert und angeleitet durch Lernpläne, die die Lehrkraft vorbereitet. Wir orientieren uns an den Lerninhalten des Hamburger Bildungsplans für Grundschulen und gestalten für diese Inhalte Lernwege, die die Kinder zunehmend selbstständig durchlaufen.

Die Lernwege nennen wir Lernpfade und eine digitale Assoziation ist beabsichtigt: in den Jahrgängen drei und vier werden die Lernpfade zunehmend als digitale Lernpläne aufbereitet. Viele Kinder – auch des jetzigen zweiten und ersten Jahrganges – kennen diese schon aus den Corona bedingten Phasen des Distanzunterrichtes.

Lernort und Lernpartner und manchmal auch den Lernzeitpunkt bestimmen die Kinder selbst. Es steht eine Lernfläche zur Verfügung, auf der die zum Lernen (und Spielen) benötigten Materialien und Angebote zu finden sind. Es können verschiedene Lernorte gewählt werden: Einzeltisch, Gruppentisch, Sofa, Sitzkissen, Teppich, stille Räume oder lebendigere Ecken (diese eher zum gemeinsamen Spielen oder Basteln). 

6. Was wollen Sie den Kindern über die Lerninhalte hinaus vermitteln?

Soziales Verhalten in einer Gemeinschaft, selbstständiges Lernen, Eigenverantwortlichkeit, Reflexionsfähigkeit, Freude an Leistung.

7. Haben die Kinder eine feste Lerngruppe/Klasse mit festen Ansprechpartnern/Klassenlehrkräften und einem eigenen Klassenraum?

Die Kinder haben eine Klassenlehrkraft als Bezugsperson und sind klassenweise organisiert. Dem Lernen in der Klassengemeinschaft kommt nach wie vor eine besondere Bedeutung zu. Der traditionelle Klassenraum wird abgelöst durch das Jahrgangs-Kompartment. Einem Jahrgang stehen drei Räume und eine größere Lernfläche zur Verfügung. Das gesamte Jahrgangs-Kompartment wird während der gemeinsamen „Perlen“-Zeit durch die Klassen eines Jahrganges genutzt: In den Fächern Mathe, Deutsch, Sachunterricht werden klassenübergreifende Instruktionen (Einführungen) in neue Themen stattfinden und während der Perlenzeit wird eigenständig am Lernplan in diesen Fächern gearbeitet. Andere Fächer werden im gewohnten und festen Klassenverband unterrichtet: Die Klassen (Gruppen) suchen je nach Unterricht und Funktion des Unterrichtes einen Treffpunkt oder einen Raum auf. Z. B. werden Fachstunden wie Sport, Bildende Kunst, Musik und Theater in dem dafür vorgesehenen Fachraum stattfinden. Die kleineren Kompartment-Räume werden auch klassenweise genutzt, z. B. für den Klassenrat oder für den Englischunterricht. Die Orientierung über den wöchentlichen Unterricht gibt der klasseneigene Stundenplan.  

Noch ein paar Sätze zur Gestaltung der Räume: Ihre Kinder halten sich in der Regel sieben bis acht Stunden im Schulhaus auf. Die Kompartmentgestaltung schafft jenseits der Begrenztheit eines herkömmlichen Klassenraumes Raum und Möglichkeiten für vielfältige Beschäftigungen auch am Nachmittag. In einem Kompartment sind die sonst üblichen Flurflächen komplett in den Nutzungsraum integriert. Durchbrüche und Sichtfenster zwischen den Räumen lassen eine luftige und erstaunlich helle Fläche entstehen, die gleichzeitig durch ihre Ecken und extra Räume Rückzugsmöglichkeiten bietet.

Weitere Fragen und Antworten werden fortlaufend ergänzt. Stand: 30.11.2020